Über diesen Escape Room
Naiads Escape Life Monthey. 8. September 1790, Markttag. Eine Auseinandersetzung, wieder einmal eine Ungerechtigkeit. Ein Gouverneur, begierig nach Reichtum und Macht. Ein ehrlicher Bürger. Der Funke. Monthey entflammt und erlebt den Beginn der Bas-Valais-Revolution.
Das Volk, erschöpft unter der Last von 254 Jahren Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch, aber auch ermutigt, in der Person des „Gros Bellet“ einen gerechten und charismatischen Anführer gefunden zu haben, bringt den Sturz eines der unwürdigsten Gouverneure, die das Unterwallis gekannt haben, zustande — Untertan des Oberstaates.
Gouverneur Hildebrandt Schiner verlässt die Stadt fluchtartig und verängstigt, sein Perückenstück und seinen Hut zurücklassend.
Gedemütigt, seines Amtes beraubt, erfüllt von titanischer Wut und Scham, schwört Hildebrandt Schiner, seine Ehre zu rächen und das Volk von Monthey zu zerstören. Der zornige Geist des Gouverneurs richtet sich daraufhin unweigerlich auf die zerstörerische Kraft der Vièze…
Fluss des Besten wie des Schlimmsten, die Vièze verkörpert die Ambivalenz des Wassers. Manchmal wohltuend, manchmal böse. Schöpferisch und zerstörerisch.
Seit den furchtbaren Überschwemmungen von 1726 und 1733 ist die Vièze von Naiaden bewohnt. Diese milden Gottheiten, Flussnymphen, sorgen dafür, die ansonsten tobenden Wasser des Flusses zu beruhigen. Eine Entscheidung, die einstimmig von den Göttern getroffen wurde, namentlich Poseidon und seinem Rat von 50 Nereiden.
Hildebrandt Schiner geht an das Ufer der Vièze. Unter dem Vorwand des Sonnenfluges und des Himmelssturzes bittet er die Naiade Castalie, ihm mit dem Göttlichen Glasfenster zu erscheinen. Hastig stiehlt er den Gegenstand, die Quelle göttlicher Energie der Naiaden...
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